Steirische Frauentracht

 

Auch wenn die Trachten von Region zu Region, ja von Gemeinde zu Gemeinde anders aussehen, sind die rund 70 verschiedenen steirischen Frauentrachten in ihren Grundzügen gleich: Sie bestehen aus Leibkittel, Schürze und Hemd.

Der Leibkittel ist, wie sein Name schon sagt, ein Obergewand, das aus einem "Leibl" (Leibchen, Shirt) ohne Ärmel und einem gemusterten "Kittel" (Rock) besteht. Beide Teil sind zu einem Kleid zusammengenäht.
Dazu wird ein weißes Hemd und eine Schürze, die etwas kürzer ist als der Leibkittel, getragen. Schnitt und Farbe des Leibls sind zumeist regionsspezifisch.

In der Obersteiermark beispielsweise wird das hochrote, feingemusterte Oberteil am Rücken mit einem weißen Band verschnürt. Der Kittel hingegen wird überall gleich gearbeitet und reicht in der Regel - mit Ausnahme von Festtagstrachten - bis zu den halben Waden. Obwohl einheitlich im Schnitt sind die Kittel in Farbe und Muster regionsspezifisch.
Das Hemd ist immer aus reinweißem Stoff genäht, wahlweise mit Zierstickerei versehen. Die Ärmel können lang oder kurz sein. Die Schürze vervollständigt jedes Dirndl. In der Steiermark ist sie meist aus schwarzem oder blauen Stoff. Eine Ausnahme bildet hier lediglich die Region um Bad Aussee: Hier haben die Trachten eine lila Schürze. Kopfbedeckungen sind nicht überall fester Bestandteil der Tracht. Vor allem in Winter wird jedoch gerne der schwarze Murtaler "Reindlhut" getragen. In der Obersteiermark greifen die Frauen auch einmal zu einem schwarzen Kopftuch, das kunstvoll gebunden und gewickelt wird.

 

             nordoststeirische Tracht                                       altsteirisches Dirndl

Festtagszug in Tracht

Fotos und Bilder werden erst eingefügt



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