Gasthof Perhofer-Waisenegg

 

Laut Internet-und Folderwerbung ein gut geführter Gasthof mit guter Küche aus dem hauseigenen Bauernbetrieb. Die Zimmer werden im "Gasthof zur Gemütlichkeit" als Komfortzimmer beschrieben. Weiters preist man viele Freizeitaktivitäten an.

 

Nun, wie weit Werbung und Realität auseinander liegen soll hier Erwähnung finden.

Gleich beim Betreten des Gasthofes fällt einem eine verwahrlost wirkende Wirtsfrau ins Auge. Mit viel Glück bekommt man auch noch deren Töchter zu sehen...wobei man nie so ganz sicher ist, wozu sie sich in den Gasträumen aufhalten.

Gegrüßt wird im "Gasthof zur Gemütlichkeit" kaum...und wenn dann grüssen die Männer. Die Töchter samt Wirtin bleiben lieber ihrer Überheblichkeit treu.

Wenn du, lieber Gast dann auch noch einen Blick in die Küche erhascht und dort zwei große Hunde rumtollen siehst....Dreck am Boden...und du dann auch noch Fingerabdrücke auf deinem Trinkglas gewahr wirst....DANN bist du in Waisenegg. Im Gasthof Perhofer. Besonders pikant auch die Tatsache, daß du deine Frühstückskaffeekippe nicht nur zu Mittag, sondern gesammelt mit den Mittagskippen auch noch beim Abend"essen" vorfindest.

Die Kost, die man im GH Perhofer vorgesetzt bekommt ist weder schmackhaft noch abwechslungsreich. Das Fleisch kommt zäh auf den Tisch, die Salate schmecken schal....die Getränke gibts in verschmutzten Gläscern.

Man bewirbt die Fremdenzimmer als Komfortzimmer....nun, wenn man sich dann darin befindet frägt man sich unweigerlich, ob man in die frühen 80er Jahre zurückversetzt ist, denn bestenfalls in diesen galten solche Zimmer als Komfortzimmer.

Das Bad besteht aus einer Dusche, die bei Gebrauch das komplette Bad überfluten würde, würde nicht ein unappetitlicher Vorhang ihn zum Teil davon abhalten. Handtücher werden ebensowenig gewechselt wie das Zimmer gereinigt wird. Vielmehr kommt man schon in einem einigermassen verschmutzten Zimmer an. Der Balkon ist regelrecht verdreckt und mit Uraltsesseln bestückt auf die sich niemand freiwillig setzen möchte. Ein Fernseher hoch droben an der Wand erinnert an Hotels im Ostblock....vor 15 Jahren...

 

Resümee : Der "Gasthof zur Gemütlichkeit" wird seines Namens keineswegs gerecht. Unfreundlichkeit, Schmutz und die beinahe peinliche Küche reichen mit Müh und Not aus, um ihm

1 von 10 möglichen Punkten zuzusprechen

 




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