Obersteiermark

Als Obersteiermark bezeichnet man den nördlichen, gebirgigen und waldreichen Teil des österreichischen Bundeslandes Steiermark.

Der Hochgebirgsanteil der nordwestlichen Steiermark; umfasst das obere Murtal (zwischen Predlitz und dem Durchbruch bei Mixnitz) mit dem Mürztal, das obere Ennstal (zwischen Mandlingpass und Altenmarkt) mit dem Salzatal und das steirische Salzkammergut, die Niederen Tauern und die Steirisch-niederösterreichischen Kalkalpen.

Von der übrigen Steiermark durch das SteirischeRandgebirge (Stub-, Glein- und Hochalpe sowie Fischbacher Alpen) getrennt. Verwaltungsmäßig in die politischen Bezirke Mürzzuschlag, Bruck an der Mur, Leoben, Knittelfeld, Judenburg, Murau und Liezen unterteilt, Hauptort Leoben (1786-1859 eigene Diözese). Mit 9.585 km2 nimmt die Obersteiermark 58,5 % derSteiermark ein, beherbergt aber nur 32 % der steirischen Bevölkerung (379.155Einwohner), die zum größten Teil im Bergbau- und Industriegebiet der Mur-Mürz-Furche wohnen.

Die Obersteiermark beherbergt unter anderem auch weltbekannte Orte wie Schladming (bekannt durch Schiweltmeisterschaften) und Bad Mitterndorf (bekannt durch die Schiflugschanzen am Kulm).

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