Schmalspur - Mixnitz -St.Erhard

 

 Diese schmalspurige Nebenbahn steht im Eigentum der Lokalbahn Mixnitz - St. Erhard AG (100%ige Tochtergesellschaft der Veitsch-Radex GmbH & Co). Aufgrund eines Betriebsführungsvertrages wird sie von den Steiermärkischen Landesbahnen geführt.

Diese Bahnlinie, die im Bahnhof Mixnitz-Bärenschützklamm an die Südbahn anschließt, dient vor allem der Magnesitbeförderung des Werkes Breitenau der Veitsch-Radex GmbH & Co. In Mixnitz verfügt die Lokalbahn auch über eigene normalspurige Verschubgleise.

Der Personenverkehr wurde bereits 1966 eingestellt. Gleichzeitig wurde die Strecke um 400 m verkürzt und endet seither direkt im Magnesitwerk Breitenau.

19.07.1911     
Grundsätzliche Genehmigung des Projektes einer Kleinbahn von Mixnitz in die Breitenau durch das KK Eisenbahnministerium. Proponenten waren Alfred Josef George Lippitt und Allad Yserstitz

26.09.1911    
Stationskommission und politische Begehung

02.07.1912    
Erteilung der Baubewilligung

11.09.1913    
Feierliche Eröffnung der elektrisch betriebenen Lokalbahn Mixnitz - St. Erhard



19.09.1913    
Endgültige Konzessionserteilung auf 90 Jahre zum Bau und Betrieb dieser Bahnstrecke an die Bauunternehmung E. Czeczowiczka & Sohn, Wien        (Betriebsführung: KK priv. Südbahn)Gründung der Aktiengesellschaft Lokalbahn Mixnitz - St. Erhard (heute 100 %iges Tochterunternehmen der Veitsch Radex AG, Wien)

01.01.1924    
Übernahme der Betriebsführung durch die Österreichischen Bundesbahnen und ab 01.01.1927 durch die Steiermärkischen Landesbahnen (STLB)

1952    
Errichtung einer Quecksilber-Gleichrichteranlage in Baumgartwiese sowie moderner Umladeeinrichtungen in Mixnitz. Darüberhinaus wurden zur Lagerung des Magnesits die für den Bahnhof Mixnitz charakteristischen Rundsilos errichtet

1954    
Errichtung einer Waggonkippanlage sowie einer Ölumladeanlage am Bahnhof Mixnitz

1957 - 1964    
Errichtung einer Siloanlage bestehend aus acht Rundsilos für je 1.000 t Sintamagnesit am Bahnhof Mixnitz

ab 1957    
Modernisierung des Fahrparks durch Ankauf von zwei 4-achsigen Elektrolokomotiven mit der Bezeichnung "E 3" (1957), und "E 4" (1963) sowie der Normalspur-Diesellokomotive VEL 1 (1955) und VHL (1967)

12.08.1958    
Durch mehrstündige, wolkenbruchartige Regenfälle werden Gleisanlagen auf einer Länge von rund 7 km der insgesamt 11 km langen Strecke schwer in Mitleidenschaft gezogen.

20.09.1958    
Provisorische Betriebsaufnahme mit einer Diesellokomotive. Beim Wiederaufbau der Bahnlinie wurden die Teilstücke vom km 2,4 - 9,8 neu trassiert

07.11.1958    
Wiederaufnahme des elektrischen Gleichstrombetriebes

1961    
Weitere Modernisierung der Umladeeinrichtungen durch Inbetriebnahme einer Sachverladeanlage

31.07.1966    
Auflassung des Personenverkehrs



1970    
Inbetriebnahme des neu errichteten Remisen- und Werkstättengebäudes in Mixnitz, da die Bahnhofanlagen in St. Erhard, wo sich bis dahin diese Einrichtungen befunden hatten, für die Erweiterung der Magnesithütte Breitenau benötigt wurde. Gleichzeitig wurde die Strecke um 400 m gekürzt und endet seither direkt im Werksgelände der Veitsch Radex GmbH & Co im km 10,380


1979    
Inbetriebnahme einer Betriebsfunkanlage.

Seit 1993 abschnittsweise Modernisierung und Erneuerung der Oberbauanlagen.

13. und 14.09.2003     90-Jahr-Feier mit Sonder-Personenzügen

Seither immer wieder Nostalgiefahrten

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